wrenchMontage TLX LITE PRO WD+ (Winterdienst Edition)

Dauer: ~1 Stunde

1 - Solar-Panel Befestigung am Masten

Als erster Schritt wird die Panel-Halterung an den Masten montiert. Für die Montage sind mindestens zwei Personen mit Fachkenntnissen und entsprechender persönlicher Schutzausrüstung erforderlich.

Masthalterung mit 76mm
Variable Masthalterung 76 - 150mm

Für Masthalterungen mit 76mm Mastdurchmesser wird die Halbschelle am Masten angesetzt und die andere Halbschelle am Halterohr angesetzt und mit den vier mitgelieferten Gewindeschrauben befestigt.

Für Masthalterungen größer als 76mm Mastdurchmesser wird die verstellbare Montageschelle benötigt. Diese muss zuerst auf den Mastdurchmesser angepasst werden, indem die Gewindestangen in die richtige länge gekürzt werden müssen. Hierfür wird entsprechendes Werkzeug und Maschinen benötigt (Winkelschleifer). Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sind zu beachten! Hierfür wird empfohlen die Halterung am Masten und das Halterohr vom PV-Panel anzusetzen, um die richtige Länge zu bestimmen.

Masthalter und Halterohr auf Masten montieren. Das Rohr sollte mittig montiert werden und der Masthalter ca. 20 mm Abstand von der Mastspitze haben (max.25mm). Die Muttern gleichmäßig anziehen damit alle Gewinde ungefähr gleich lang sind.

Heben Sie das Panel mit der Panel-Halterung auf den Masten. Schieben Sie das Solar-Modul mit den beiden U-Schellen auf die bereits am Masten montierte Halterung. Die beiden U-Schellen sollten sich mittig am Halterohr befinden. Ziehen Sie die U-Schellen mit einem Sechskantschlüssel Größe 13 fest und richten Sie das Panel Richtung Süden aus. Es wird eine etwas flachere Neigung empfohlen, damit bei Schneefall der Schnee vom Panel einfach abfallen kann (ca 15-25° Neigung). An Orten mit wenig Schneefall kann eine Montage mit einem Neigungswinkel von ca 25-45° verwendet werden.

Erden Sie anschließend das Solar-Panel mit der bereits hergerichteten Erdung an der Halterung.

2 - Einlegen der SIM-Karte

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Bei manchen Geräten werden die SIM-Karten bereits im Gerät im Voraus eingelegt und die SIM-Buchse nicht ausgeführt! Dieser Schritt ist dann zu Überspringen.

Vor der Mastmontage wird die SIM-Karte im Gerät eingelegt. Beachten Sie, dass die SIM-Karte keine PIN-Sperre enthält, da diese ansonsten nicht funktioniert. Weiters sollte die SIM-Karte ohne jegliche APN-Einstelllungen funktionieren (bei den meisten Anbietern sind keine APN-Einstellungen nötig). Weiters wird eine Büroklammer oder ein dünner, spitzer Gegenstand benötigt (wie im Bild)

Zum Einlegen der SIM-Karte öffnen Sie die Türe der Haupteinheit mit dem Mitgelieferten Schlüssel.

Im Schaltkasten befindet sich die Steuerungselektronik auf der rechten Seite der Haupteinheit. Im schwarzen LTE Modem muss die SIM-Karte einmalig eingelegt werden. Ziehen Sie am Weißen-Band mit der Aufschrift „SIM“ und ziehen Sie den Sim-Karten-Halter heraus. Legen Sie anschließen die SIM-Karte ein. Stecken Sie anschließend wieder den Steckplatz in das Gerät hinein. Achten Sie beim Einlegen der SIM-Karte, dass die Kontakt-Pins in die rechte Richtung zeigen.

3 - Montieren der Haupteinheit

Die Befestigung der Haupteinheit erfolgt mit zwei Stahlbänder, die um den Masten gelegt werden und auf die Halterung auf der Rückseite gespannt werden. Für die Montage sind mindestens zwei Personen mit Fachkenntnissen erforderlich! Verschließen Sie vor der Montage die Türe der Haupteinheit damit diese bei der Montage nicht stört. Zur Montage der Haupteinheit an den Masten werden die zwei mitgelieferten Stahlbänder benötigt. Weiters wird eine kleine Stahl-Säge oder ein Winkelschleifer benötigt, sowie ein Sechskantschlüssel Gr. 13 und ein ggf. ein Flachschraubenzieher.

Montage der Spannstücke auf der Haupteinheit

Als erster Schritt werden die vier Stück mitgelieferten Spannstück an der Rückseite der Haupteinheit befestigt.

Richten Sie zuerst den Bolzen auf der Rückseite des Spannstücks wagrecht aus (siehe Bild 1). Anschließend wird das Spannstück mit dem waagrechten Bolzen in die Halterungs-Schiene der Haupteinheit eingeführt (siehe Bild).

Danach wird der Bolzen in der Schiene um 90° verdreht, damit das Spannstück nicht mehr aus der Schiene fallen kann. Hierfür wird mit einem Flachschraubenzieher die Schraube vorne mit einer vollen-Umdrehung nach rechts gedreht. Danach sollte das Spannstück in der Schiene halten (wenn nicht, dann drehen Sie nochmals mit einem Flachschraubenzieher die Schraube um eine volle-Umdrehung nach rechts).

Einstellen der Halterung

Montieren Sie alle weiteren Spannstücke ausgerichtet wie am Bild dargestellt. Anschließend richten Sie zuerst den Abstand der Spannstücke auf der Rückseite der Haupteinheit auf den Durchmesser des Mastens aus. Diese können leicht innerhalb der Schiene verstellt werden.

Nach dem verstellen ziehen Sie die hintere Mutter wieder an (siehe Bild). Beachten Sie dabei das diese Mittig ausgerichtet werden, da ansonsten die Haupteinheit nicht gerade montiert ist. Siehe Bild.

Zuschneiden der Stahlbänder

Anschließend müssen die zwei Stahlbänder auf die passende länge zugeschnitten werden. Dies kann mit einer Stahlsäge oder einem Winkelschleifer erfolgen. Beachten Sie die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beim schneiden von Stahl und bei der Verwendung der Werkezuge und Geräte. Schneiden Sie nur an Stellen wo kein Loch im Band ist. Die Stahlbänder müssen als Länge einmal als U-Form um den Masten kommen.

Montage am Masten

Heben Sie die Haupteinheit auf die gewünschte Position am Masten. Anschließend werden die zwei Stahlbänder bei den Spanner-Stücken eingehängt, sodass diese bereits eng anliegen. Danach werden die Muttern auf beiden Seiten gleichmäßig angezogen, sodass diese die Stahlbänder spannen und die Haupteinheit somit festsitzt und nicht verrutschen kann. Maximale Anziehstärke: 12Nm Sollte die Haupteinheit nicht fest halten am Masten nachdem die Muttern fest angezogen worden sind, dann muss das Stahlband weiter gekürzt werden und der Vorgang der Montage am Masten wiederholt werden.

Bilderklärung: • Spanner Stücke zum einhängen des Stahlbandes • Spann-Mutter (Größe M13) zum Festspannen des Stahlbandes • Zugeschnittenes Stahlband

4 - Montage Sensoren

Umgebungstemperatur Sensor

Montieren Sie anschließend über oder unter der Haupteinheit den Umgebungstemperatur-Sensor mit dem Wetterschutzdach.

Um die Kabel für die Fahrbahn Sensorik nach unten zu führen, werden diese durch ein entsprechendes Loch im Masten in den Masten eingeführt.

Bohren Sie zuerst ein Loch unter dem Umgebungstemperatur-Sensor (Loch Größe 20-22mm). Verzinken Sie falls notwendig den Masten, damit dieser nicht Rosten kann.

Führen Sie die Kabel für den Fahrbahntemperatur Sensor in den Masten ein, sodass der Schutzschlauch der Leitungen vollständig im Masten verschwindet. Dichten Sie die Durchführung entsprechend ab. Führen Sie anschließend den Fahrbahnsensor unten am Masten heraus. Falls möglich sollte bereits für den Fahrbahnsensor im Fundament eine entsprechende Leerverrohrung hergerichtet werden. (siehe Bild)

Sollte eine Kabelführung in den Masten nicht möglich sein, können diese an der Außenseite von den Masten abgeführt werden. Hierzu empfiehlt es sich diese in einem entsprechenden Schutzschlauch einzulegen, sodass diese vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind. Achten Sie darauf, dass das Kabel und die Haupteinheit nicht beschädigt werden. Sollte eine Beschädigung ersichtlich sein, dann nehmen Sie niemals das Gerät in Betrieb und melden Sie sich beim Kundenservice.

Fahrbahnsensor

Zur Montage des Fahrbahn-Temperatur-Sensors, der in die Fahrbahn-Oberfläche eingeschnitten wird, beginnt man mit der Auswahl eines geeigneten Einbauorts. Dieser sollte möglichst zentral und repräsentativ für die Fahrbahntemperatur liegen, jedoch nicht direkt in Fugen, in der Nähe von Wasserabläufen oder in stark belasteten Bereichen mit hohem Schwerverkehrsanteil.

Montagemöglichkeit 1 mit Nut in der Fahrbahn

Zunächst wird mit einem geeigneten Trennwerkzeug wie einem Fugenschneider oder Winkelschleifer eine Nut in die Fahrbahn eingeschnitten. Die Nut sollte etwa 8-10 Millimeter breit und rund 3-5 Zentimeter tief sein. Die Länge richtet sich nach dem Sensor selbst sowie der Strecke, die das Anschlusskabel bis zum Fahrbahnrand oder zur Anschlussstelle benötigt. An der Stelle, an der der Sensor eingebettet wird, kann zusätzlich eine kleine Vertiefung ausgemeißelt oder gebohrt werden, um ein sauberes und planes Einlegen zu ermöglichen (ca 5cm Tief für Fahrbahnoberflächentemperatur oder ca 25cm Tiefe für Tiefentemperatur).

Nach dem Schneiden ist es entscheidend, die Nut gründlich zu reinigen. Hierzu werden Besen oder Druckluft verwendet, um Staub, Schmutz und Feuchtigkeit vollständig zu entfernen. Die Oberfläche muss für die weitere Verarbeitung trocken und sauber sein.

Anschließend wird der Sensor vorsichtig in die vorbereitete Nut eingelegt. Das Kabel wird ohne Knicke oder mechanische Spannung ebenfalls in der Nut geführt.

Zur Fixierung und Versiegelung kommt ein temperaturbeständiger, witterungsfester 2-Komponenten-Kleber oder ein geeigneter Bitumen-Verguss zum Einsatz (maximale Temperatur beim Vergießen: 180°C). Dieser wird gleichmäßig eingebracht und umschließt sowohl den Sensor als auch das Kabel vollständig. Während der Aushärtung kann die Nut mit einem Band oder einem Schutzprofil abgedeckt werden, um eine Beschädigung durch Verkehr oder Witterung zu verhindern. Die Aushärtezeit richtet sich nach dem verwendeten Material und liegt in der Regel bei 30 bis 60 Minuten.

Montagemöglichkeit 2 mit Bohrung an der Seite der Fahrbahn

Bohren Sie an der Seite der Fahrbahn auf ca 5cm Tiefe (ca 5cm Tief für Fahrbahnoberflächentemperatur oder ca 25cm Tiefe für Tiefentemperatur) ein Loch seitlich in die Fahrbahn mit einer Länge von mind. 40cm (optimal mit einem 1 Meter langen Bohrer). Verwenden Sie eine Bohrer mit einem Durchmesser von mind 10mm.

Anschließend wird der Sensor vorsichtig in das Loch eingeführt. Das Kabel wird ohne Knicke oder mechanische Spannung eingeführt. Zur Fixierung und Versiegelung kommt ein temperaturbeständiger, witterungsfester 2-Komponenten-Kleber oder ein geeigneter Bitumen-Verguss zum Einsatz (maximale Temperatur beim Vergießen: 180°C). Dieser wird gleichmäßig eingebracht und umschließt das Kabel vollständig.

Der Kabelüberstand wird bei beiden Anwendungen im Masten verstaut.

5 - Akku Installieren

Anschließend erfolgt der Anschluss des Akkus.

Öffnen Sie zum Anschließen des Akkus die Türe der Haupteinheit und heben Sie anschließend den Akku in die Haupteinheit hinein, sodass das TLX-Logo von vorne aus Sichtbar ist. Schließen Sie anschließend den Akku mit den mitgelieferten Schrauben und Beilag-Scheiben und den Kabeln im Schaltkasten an. Beachten Sie, dass das Rote-Kabel mit dem + Pol am Akku verbinden und das schwarze Kabel mit dem – Pol des Akkus.

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Anschluss der Solar-Paneel-Kabel

Nach der erfolgreichen Montage am Masten, verbinden Sie die Stecker der Kabel vom Panel und der Kabel der Haupteinheit. Beachten Sie beim Zusammenstecken der Stecker vom Solar-Panel, dass dies nicht unter Last erfolgen darf, dass heißt es darf kein starker Sonnenschein auf das Panel erfolgen. Montieren Sie den Erdungsanschluss der Haupteinheit auf der Panel-Halterung. Befestigen Sie die Kabel mit Kabelbindern auf der Halterung.

Achten Sie darauf, dass sich der Strom-Stecker in einer trockenen und Regengeschützen Umgebung befindet, da dieser nicht vor Regen (gem. IP65) geschützt ist. Achten Sie darauf, dass das Kabel und die Haupteinheit nicht beschädigt werden. Sollte eine Beschädigung ersichtlich sein, dann nehmen Sie niemals das Gerät in Betrieb und melden Sie sich beim Kundenservice.

Systemstart

Nachdem der Akku angeschlossen ist, startet das System und stellt eine Internetverbindung her. Prüfen Sie, ob die Grünen Statusleuchten neben dem SIM-Karten-Einschub am Modem aufleuchten, um sicherzustellen, dass das System aktiv ist.

Prüfen

Prüfen Sie, ob das Solar-Panel bei einer Sonneneinstrahlung den Akku lädt, indem Sie prüfen ob auf der blauen Steuerungselektronik die Grüne oder Gelbe Lampe aufleuchtet oder blinkt. Sollte dies nicht der Fall sein, überprüfen Sie die korrekte Verbindung des Akkus und der Steckverbindung mit dem Solar-Panel.

5 - Einstellen des Kamera Blickwinkels (bei Standbildkameras)

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Es wird empfohlen diese Tätigkeit, nachdem das Live-Bild vom Mobiltelefon aufrufbar ist durchzuführen, da dies das Ausrichten der Kamera erleichtert.

Zur Inbetriebnahme der Überwachungskamera wird als Erster Schritt das Live-Bild auf einem Mobiltelefon aufgerufen. Entfernen Sie die Schutzfolie der Linse auf der Kamera. Nachdem das Live-Bild geöffnet ist, kann die Kamera mit dem mitgelieferten Werkzeug ausgerichtet werden. Lösen Sie hierfür die drei Schrauben auf der Kamera-Halterung leicht, bis sich die Kamera verstellen lässt. Verstellen Sie die Kamera in die gewünschte Position und zeihen Sie die Schrauben wieder fest.

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